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18.01.2016

Waldsanatorium erhält Energiepreis

Landkreis zeichnete die Senioreneinrichtung für ihr regeneratives Heizwerk mit Nahwärmenetz aus.


Landrat Karl Roth (r.) und der Energieberater des Landratsamtes Herbert Schwarz (l.) mit den Preisträgern bei der Verleihung im Landratsamt. Für das Waldsanatorium nahm Technischer Leiter Florian Wiedenbauer (2.v.l.) den Preis entgegen.

Starnberg. Die Energiepreise 2015 des Landkreises Starnberg gingen an Stefan Eder aus Weßling für sein Wohnhaus mit Eisspeicher- und Solarheizung (1. Preis), die Wohneigentumsgemeinschaft Römerstraße 65-67 in Gilching für die gemeinschaftliche Sanierung von 30 Wohnungen (2. Preis) sowie an das Waldsanatorium Krailling für ihr regeneratives Heizwerk mit Nahwärmenetz (3. Preis). Für ihren großen Beitrag zur Energiewende durch den Bau der neuen Windkraftanlagen in den Wadlhauser Gräben wurde die Gemeinde Berg mit einem Leuchtturm-Preis ausgezeichnet. Landrat Karl Roth überreichte die Auszeichnungen im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt.

Bereits zum siebten Mal vergab der Landkreis Starnberg seinen Energiepreis. Ziel der Preisvergabe ist es, positive Beispiele bekannt zu machen, zur Nachahmung anzuregen und damit die Energiewende im Landkreis voran zu treiben. Um die Auszeichnung 2015 bewarben sich diesmal 15 Projekte und Initiativen.

Die Ausschreibung des Energiepreises 2015 erfolgte bereits im Sommer letzten Jahres. Privatpersonen, Unternehmen, aber auch Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen und sonstige Institutionen waren aufgerufen, sich mit vorbildlichen Initiativen im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienz zu bewerben. Die Jury, die sich aus Vertretern der Kreistagsfraktionen, des Energiewendevereins, des Landratsamtes sowie dem stellvertretenden Bürgermeisterssprecher zusammensetzte, hat die Bewerber eingehend vor Ort begutachtet. Über ihre Empfehlung hat der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität dann abschließend entschieden.

Aus diesen Gründen erhielt das Waldsanatorium den Energiepreis:

  • Vorbildliche Umstellung auf überwiegend Erneuerbare Energien (Biomethan, Hackschnitzel) bzw. effektive Technik (BHKW)
  • Ersatz vieler kleiner fossiler Heizkessel durch Anschluss an regeneratives Nahwärmenetz
  • Bereitschaft zur Versorgung auch benachbarter kommunaler Liegenschaften
  • Sehr große CO2-Einsparung
  • Gute Übertragbarkeit und Vorbildfunktion des erneuerbaren Nahwärmenetzes

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